Rezensionen



Stimmen zu Norbert Borrmanns Buch
Warum rechts?:

Sezession, März 2012 (Auszug):

Warum rechts? Vom Wagnis, rechts zu sein

Der herrschenden Ideologie zufolge (die auch vom bürgerlichen Surrogatkonservatismus etwa der Unionsparteien eilfertig wiedergekäut wird) ist der Unterschied zwischen Links und Rechts ungefähr wie folgt zu definieren: Linkssein heißt für Gerechtigkeit, Menschheitsverbrüderung, Demokratie, Aufklärung, Solidarität zu sein; Linke sind kritisch, nonkonformistisch, tolerant und haben insbesondere ‚Zivilcourage‘. Linkssein heißt Gutsein. Rechtssein ist von alldem das Gegenteil. […]
Was zunächst klingen mag wie selbstgerechte Schwarzweißmalerei, entfaltet sich Seite für Seite als ideologiekritische Abrechnung mit den Prämissen, Implikationen und Konsequenzen linker Ideologie […]
Linkssein heißt, von der Utopie her zu denken, also nicht zu beobachten, wie Menschen wirklich sind und wie Gesellschaft tatsächlich funktioniert, sondern umgekehrt eine selbstgebastelte Vorstellung davon, wie sie sein
sollen zum politischen Maßstab zu erheben, und diese Utopie gegen die Wirklichkeit auszuspielen. […] Wer einer Ideologie folgt, die ihn zwingt, die Wirklichkeit systematisch zu entstellen, muß die Welt und die Menschen solange ‚verändern‘, bis sie vielleicht doch zur Utopie passen. Der Erfolg eines utopiekompatiblen Menschen bleibt notwendig aus, nicht aber der ‚Erfolg‘, eine Gesellschaft von verkrüppelten Seelen zu schaffen, in der der Mensch nicht etwa des Menschen Wolf, wohl aber des Menschen Bluthund ist, der bei Bedarf von der Kette gelassen wird. […]
Warum rechts? ist eine aufklärende Streitschrift, die der allgegenwärtigen linken Lüge bissig und intelligent auf den Leib rückt, und die gerade wegen ihres polemischen Charakters das Zeug hat, auch dem nicht rechts vorgebildeten Leser die Augen zu öffnen. Wer von Sarrazin gelernt hat, daß Deutschland sich abschafft, lernt von Borrmann, daß es abgeschafft wird, und wer dies warum tut. Ideologie- und Herrschaftskritik im besten Sinne des Wortes und in jeder Hinsicht das rechte Buch zur rechten Zeit.“

Sezession (Nr. 46), Februar 2012, S. 52 (Auszug):

Rechts ist, wenn die anderen nicht gähnen

Zunächst zeichnet Borrmann mit […] Genauigkeit die Verteufelung alles Rechten in der BRD nach, besonders in den letzten zwanzig Jahren. Präzise ackert er sich durch alle denkbaren Erscheinungsformen der Diskriminierung und illustriert, was er ‚totale Demokratie‘ nennt.“

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Stimmen zu Günter Maschkes und Sebastian Maaß' Buch
„Verräter schlafen nicht“:

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 149, vom 29. Juni 2012, S. 32:

Günter Maschkes rechte Gesamtschule

Maschke, der […] so klar spricht, wie in der politischen Publizistik derzeit kaum jemand schreibt, läßt in dem von Sebastian Maaß herausgegebenen Bändchen ‚Günter Maschke - Verräter schlafen nicht‘ (Regin-Verlag, Kiel 2011) den liberalen Normalzustand, auf dessen Tonfälle in der alten transatlantischen wie der neuen, auf Europa-Hegemonie ausgerichteten Bundesrepublik die öffentliche Rede über Politisches geeicht ist, als dünne Membran erscheinen, die er auf seiner Lebens- und Denkbahn mehrfach von beiden Seiten intellektuell durchstochen hat.“


hier & jetzt, Nr. 18/2012, S. 150–153:

Die beiden letzten Intellektuellen

Jeder, der das Glück hatte, Maschke einmal persönlich kennenzulernen, weiß, daß er ein großartiger Unterhalter ist, der mit seinem Charme und seinen pointenreichen Ausführungen und Erzählungen zu begeistern weiß. Diese Fähigkeit Maschkes teilt sich auch in dem Großinterview mit, das […] Sebastian Maaß mit ihm führte und das unter dem Titel
‚Verräter schlafen nicht‘ erschien. […]
Es ist äußerst sympathisch, daß Maschke als der große Erschließer des Werkes von Carl Schmitt nicht nur dessen Apologet, sondern auch dessen Kritiker geblieben ist und selbst den seit zwei Jahrzehnten andauernden Schmitt-
boom — der ihm ja eigentlich sehr gelegen kommen müßte — kritisch sieht.
Maschke [… erscheint als] ein scharfsinniger Reaktionär […], der es ablehnt, aus Selbstschutzgründen seine Aussagen und Texte zu verrätseln, sondern der mit offenem Visier kämpft.“


Sezession (Nr. 47), April 2012, S. 47 (Auszug):

Deutsche Meisterdenker

Der Regin-Verlag hat eine glückliche Wahl getroffen, seine von Sebastian Maaß herausgegebene Gesprächsreihe ‚ad rem‘ mit Selbstportraits der besten Köpfe der radikalen Rechten zu eröffnen. Dabei wecken die Biographien Hans-Dietrich Sanders und Günter Maschkes den Verdacht, daß deren intellektueller Rang sich nicht unmaßgeblich ihren marxistischen Lehrjahren verdankt. […] In [Maschkes] wenigen, aber gewichtigen Büchern und Aufsätzen richtete ‚der einzige Renegat der 68er-Bewegung‘ (Habermas) sein ‚Bewaffnetes Wort‘ zunehmend gegen die degenerierten Nachkriegsdeutschen als ‚Fellachen de luxe‘ und die USA als ‚Schurkenstaat Nr. 1‘, und mit seiner Stilisierung Castros zum ‚Katechon‘ einer in den Abgrund rasenden globalisierten Welt erwies der ‚Kritiker des Guerilleros‘ diesem eine späte Reverenz. […] Gerade am autoritären Marxismus imponiert dem Nationalrevolutionär der Anspruch einer ‚höheren Sittlichkeit‘, wohingegen die libertäre Linke sich mit dem bourgeoisen Liberalismus arrangiert habe und dessen hedonistischen Verfall auch noch forciere und als Emanzipation feiere. In seinen erfrischenden Heterodoxien erweist sich Maschke als einer jener freien Geister, die in allen Lagern selten geworden sind […].“



Junge Freiheit (Nr. 12/12), 16. März 2012, S. 27 (Auszug):

Den Partisanen kümmert es wenig, wo er seine Waffen herbekommt

Daß der […] Kieler Regin-Verlag einem Interviewbüchlein mit dem Wahlpreußen Hans-Dietrich Sander (
„Im Banne der Reichsrenaissance“) nun rasch eines mit Günter Maschke nachfolgen läßt, ist sehr zu begrüßen, denn man kennt letzteren […] als hinreißenden Erzähler. Daß diese zweite Lieferung ‚ad rem‘ um achtzig Seiten stärker ausfällt als die erste, liegt daran, daß Maschke das ursprüngliche Tonbandprotokoll mit deutscher Gründlichkeit überarbeitet, erweitert und mit umfangreichen Literaturhinweisen ausgestattet hat, um die ‚lesefaule Rechte‘ (O-Ton G. M.) auf Vordermann zu bringen.
[…] Egal ob er hier Elogen auf Fidel Castro als leibhaftigem Aufhalter (Katechon) gegen die USA vom Stapel läßt, Adorno ‚die Schrecken der Moderne‘ angemessen beschwören sieht oder generell den analytischen anti-utopischen Zug am Marxismus lobt — Maschke ist, wie es Sebastian Maaß im Vorwort zutreffend, obwohl leicht verblüfft, konstatiert, anders als so mancher hessische Putztruppen-Professor aus Princeton den Idealen seiner stürmischen Jugend treu geblieben.“



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Stimmen zu Sebastian Maaß' Buch
Starker Staat und Imperium Teutonicum:

Junge Freiheit (Nr. 10/12), 2. März 2012, S. 21 (Auszug):

Theoretiker der Kultgemeinde

[…] Sebastian Maaß […], der in kurzer Zeit einen beträchtlichen Teil jungkonservativer Ideen und Figuren neu erschloß, […] legt eine Arbeit zu Wilhelm Stapel und seinem Hamburger Kreis vor. Maaß beschränkt sich nicht auf Persönlichkeit und Ideenreferat. Neben Biographie, Werkschau, detaillierter Themenanalyse und geistesgeschichtlicher Einordnung beziehen alle vier [bisher erschienenen] Bände auch Kollegen und Schüler mit ein, so daß der Gruppencharakter der Ideenschmieden hervortritt. Diese Struktur qualifiziert auch die vorliegende Arbeit. Auf diese Weise treten Umrisse der rechtsintellektuellen Weltanschauungslandschaft Weimars hervor: Hamburg (Stapel), Berlin (Juni-Klub, Motzstraße), München (Jung), Wien (Spann-Kreis). Den analytischen Teil ergänzen Dokumente. Sie fesseln nicht wenig, so Stapels Apologie vor der Spruchkammer (1946) oder seine Korrespondenz mit Armin Mohler.
[…] Maaß [gelingt] eine stringente Würdigung Stapels, des prominenten, heute freilich wenig bekannten Autors des ‚Christlichen Staatsmannes‘.“



Sezession (Nr. 45), Dezember 2011, S. 49 (Auszug):

Protestantisch-katholischer Schulterschluß

In Band IV der Reihe ‚Kieler Ideengeschichtliche Studien‘ arbeitet Sebastian Maaß unter Einbeziehung der biographischen Hintergründe und anhand der Veröffentlichungen Stapels die weltanschaulichen Grundlagen in dessen Denken heraus. Gleichsam wird der […] Publizist kenntnisreich in das konservativ-revolutionäre Umfeld des ‚Hamburger Kreises‘ eingeordnet. Äußerst instruktiv sind die Ausführungen zu den neben Stapel wirkenden und von der Forschung bislang kaum beachteten Hauptakteuren dieses Kreises […] Nach einem überleitenden Abschnitt zu ‚Carl Schmitt und Wilhelm Stapel‘, der eingehend den Briefwechsel dieses ‚protestantisch-katholischen Schulterschlusses‘ beleuchtet, geht Maaß dem Verhältnis Stapels zum Nationalsozialismus nach und zeigt dessen Beharren auf intellektueller Unabhängigkeit sowie parteipolitischer Neutralität […] auf.“

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Stimmen zu Hans-Dietrich Sanders und Sebastian Maaß' Buch
„Im Banne der Reichsrenaissance“:

hier & jetzt, Nr. 18/2012, S. 150–153:

Die beiden letzten Intellektuellen

Der erste Band der Reihe ‚Ad Rem‘ trägt den Titel
‚Im Banne der Reichsrenaissance‘ und enthält ein Gespräch mit Hans-Dietrich Sander. Schon der Titel weist auf ein Leitmotiv Sanderschen Denkens hin, für den das Reich freilich viel mehr als nur eine mitteleuropäische Konförderation, ein rein kulturell geprägter Bund oder etwa nur eine etwas föderalistisch reformierte EU ist. Sander bekannte sich immer zur ‚ghibellinischen Idee‘, die er eng mit der deutschen Sendung verknüpft und — nach einem Wort des Germanisten Herbert Cysarz — durch eine Symbiose von Radikalität und Weltoffenheit geprägt sieht.
[… Sander veröffentlichte] nicht nur das Buch
Der nationale Imperativ, in dem er [1980] den Zerfall der Sowjetunion und die deutsche Wiedervereinigung voraussagte, sondern gab von 1990 bis 2001 die Zeitschrift Staatsbriefe heraus, die […] eine Generation junger deutscher Nationalisten, die im Nachwendedeutschland sozialisiert wurde, nachhaltig politisierte.
Sander erscheint in dem Interview […] als radikaler, aber geerdeter Utopist, der sich sicher ist, daß die deutsche Sendung noch nicht erloschen ist und fast schon entelechisch auf die Bildung einer neuen Reichsordnung zuläuft […]“


Junge Freiheit (Nr. 7/12), 10. Februar 2012, S. 21 (Auszug):

‚Man muß versuchen, die Masse hochzureißen‘

Um den ‚nationalen Dissidenten‘ Hans-Dietrich Sander ist es seit der Einstellung seiner zuletzt nur noch im Internet erschienenen
Staatsbriefe im Jahre 2007 sehr still geworden. […] Für neues Aufsehen wird zweifelsohne der jüngst im Kieler Regin-Verlag erschienene Gesprächsband „Im Banne der Reichsrenaissance“ sorgen. Darin hat der junge Tübinger Historiker Sebastian Maaß, der bisher vorwiegend durch die ebenfalls im Regin-Verlag erschienenen Kieler Ideengeschichtlichen Studien zu Denkern der Konservativen Revolution von sich reden machte, einen ausgedehnten Dialog mit Sander über diverse Aspekte seines Lebens und Wirkens vorgelegt.
[…] So bemüht sich das mit knapp 125 Seiten sehr schmal geratene Buch, eine Skizze der Lebensgeschichte Sanders zu vermitteln, und wird diesem Anspruch auch durchaus gerecht. Die vor allem aus geistige Hintergründe und die Prozesse des publizistischen Betriebs abzielenden Fragen Maaß' werden mal knapp, mal ausführlich beantwortet. Zusätzlich sind seine [Sanders] Auskünfte mit zahlreichen persönlichen Anekdoten angereichert, die den Erinnerungsstrom auflockern und dem Leser mehr als einmal ein Schmunzeln abtrotzen können.“



Sezession (Nr. 47), April 2012, S. 47 (Auszug):

Deutsche Meisterdenker

Der Regin-Verlag hat eine glückliche Wahl getroffen, seine von Sebastian Maaß herausgegebene Gesprächsreihe ‚ad rem‘ mit Selbstportraits der besten Köpfe der radikalen Rechten zu eröffnen. Dabei wecken die Biographien Hans-Dietrich Sanders und Günter Maschkes den Verdacht, daß deren intellektueller Rang sich nicht unmaßgeblich ihren marxistischen Lehrjahren verdankt. Der […] ‚nationale Dissident‘ Sander stand als Theaterkritiker in der frühen DDR zunächst unter dem Einfluß Bertolt Brechts, bevor er in die BRD übersiedelte und sein politisches Denken an Carl Schmitt neu schulte. Von der Borniertheit der Rechten abgestoßen, bezog Sander stets einen parteiübergreifend gesamtdeutschen Standpunkt. So erwuchs mit dem jungen Mitarbeiter der
Welt und späteren Herausgeber der Staatsbriefe nicht nur dem Establishment ein Störenfried, sondern auch dem nationalen Lager ein Konkurrent. Unermüdlich gegen die ‚postfaschistische Resignation‘ ankämpfend, verachtete Sander den Neuen Konservatismus Schrenck-Notzings und Kaltenbrunners als kraftlos und konformistisch. […] Selbstbewußt beansprucht Sander, seit Kriegsende wie kein anderer ‚den deutschen Geist verkörpert zu haben‘. Mit seiner scharfen Kritik der den Untergang einer entorteten Welt beschleunigenden jüdischen Apokalyptik stemmte er zumal den deutschen Antijudaismus auf ein einsames philosophisches Niveau.“



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Stimmen zu Berndt Krauthoffs Buch
Ich befehle!:

Vergißmeinnicht, Juli—September 2011, S. 69:

Partisanen vom Amur

Ich befehle! ist eines der atemberaubendsten Bücher zur Militärgeschichte des 20. Jahrhunderts und schildert das erbitterte Ringen einer Ausnahmegestalt im Kampf gegen den Bolschewismus. Der historische Roman von Berndt Krauthoff gehört in den Bücherschrank eines jeden militärgeschichtlich Interessierten. Besonders hervorzuheben ist das sachkundige Nachwort des russischen Professors Sergej Kusmin, worin der ‚Weiße Baron‘ nicht verteufelt, sondern sein Kampf gegen die Rote Armee im historischen Rückblick vorurteilsfrei gewürdigt wird.“

Sezession (Nr. 43/2011), S. 46 (Auszug):

Schöne Literatur

Im Regin-Verlag erscheint seit rund zwei Jahren ein ambitioniertes Programm, das sich […] im weitesten Sinne […] Figuren und Leitbildern einer Antimoderne widmet. Der […] Regin-Verlag hat weder ‚Ever-Brauns‘ im Programm, noch legt er schlampiges Zeug vor […] Die Bücher sind vielmehr gut gesetzt, gut lektoriert, interessant und angemessen gestaltet. Ein Blick auf die stets aktuell gehaltene Internetseite www.regin-verlag.de lohnt sich.
In diesem Jahr [2011] erschienen ist der Nachdruck des Romans
Ich befehle! von Berndt Krauthoff aus dem Jahr 1938. Der Autor schildert darin Aufstieg und Fall des Barons Ungern-Sternberg, der als Befehlshaber einer bunt zusammengewürfelten, auf seine Person eingeschworenen Armee den Kommunisten vier Jahre lang schwer zusetzte. […] Da die Darstellung — streng chronologisch und im Präsens verfaßt — wie das unmittelbare Tagebuch eines Feldschreibers wirkt, ist es sogar als historisches Dokument wahrgenommen und verwendet worden. Das Nachwort des russischen Historikers Sergej Lwowitsch Kusmin zeigt allerdings, wie in der Darstellung des Lebens Ungern-Sternbergs stets biographische Exaktheit und Mythenbildung einander abwechseln.
[…] Nun sind [die literarischen Zeugnisse über Ungern-Sternberg] also wieder erhältlich, sind in der Welt und gut in Form gebracht.“


Junge Freiheit (Nr. 28/2011), 8. Juli 2011, S. 21 (Auszug):

Blutiger Baron wieder zu haben

Baron Robert Nikolai Maximilian von Ungern-Sternberg, als Sproß einer deutschbaltischen Adelsfamilie in Graz geboren, stieg mit 34 Jahren zum kurzfristigen Herrscher der Mongolei auf. Als fanatischer Gegner des Bolschewismus suchte er die roten Truppen mit waghalsigen Angriffen heim, ehe er — von seinen eigenen Offizieren verraten — in sowjetische Hände fiel und erschossen wurde. […]
1938 erschien in Bremen eine belletristische Aufarbeitung [von Ungerns Lebensgeschichte]: ‚Ich befehle!‘ von Berndt Krauthoff wird von Interessierten noch immer als eine Quelle möglichst wirklichkeitsnaher Darstellungen herangezogen. […] Der russische Historiker Sergej L. Kusmin setzt sich schließlich mit der Authentizität der vorangegangenen Texte auseinander; abgerundet wird sein Essay mit Kartenmaterial und historischen Fotos.[…]
In beiden Texten schwingt der streng antikommunistische Geist ihrer Entstehungszeit mit, doch dürfte dies angesichts des fanatischen Sowjethassers Ungern-Sternberg kaum kontrafaktisch sein. Die Werke gar als Propagandavehikel des Dritten Reiches zu bezeichnen, wäre in jedem Fall zu einfach, wie auch Kusmin im Nachwort attestiert.“

Deutsche Militärzeitschrift (DMZ) (Nr. 82/2011), Juli bis August 2011, S. 81 (Auszug):

Ein neuer Dschingis Khan

Versehen mit einem Nachwort des russischen Ungern-Forschers Sergej Kusmin, läßt das Buch die Zeit des Russischen Bürgerkrieges, das Leben und den Kampf eines der profiliertesten Streiter der Weißen gegen die roten Revolutionäre wiederaufleben. […] Im Gegensatz zu zeitgeistkonformen Arbeiten wie der des Journalisten James Palmer wird hier auf die Betonung des angeblichen Sadismus des Barons verzichtet. Der Russische Bürgerkrieg war eine äußerst blutige Auseinandersetzung ideologischer Todfeinde, in der die Roten die Bourgeoisie als Klasse ausrotten wollten. Der Bolschewist Sinowjew hatte gesagt, von 110 Millionen Russen seien 10 Millionen zu vernichten. Koltschak, Wrangel, Ungern u. a. stemmten sich dem entgegen. Das macht ihren Kampf — gerade im Hinblick auf die nach Stéphane Courtois 95 Millionen Opfer des Kommunismus weltweit — zur Tragödie.“


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Stimmen zu Friedrich Romigs Buch
Der Sinn der Geschichte:

hier & jetzt, Nr. 17/2011, S. 121–123:

Eine scharfe Feder und das ‚jüdische Zeitalter‘

Die aus katholischer Sicht argumentierende Streitschrift enthält auf fast 250 Seiten 22 Romig-Aufsätze […], die nicht nur theologische und religionsphilosophische Themen behandeln, sondern auch zahlreiche Aspekte der politischen Ideengeschichte und gar der heutigen Realpolitik der ‚Schurkenstaaten
par excellence‘ (Noam Chomsky), Israel und USA, kritisch untersuchen und darüber hinaus den Versuch unternehmen, den gesamten Komplex der weltreligiösen und -politischen Konflikte des Judentums in einen faßbaren Guß zu bringen. […] Romig schließt sich Denkern wie den Russen Nikolaj Berdjajew oder Alexander Solschenizyn an und fordert mit diesen, daß über die Judenfrage nicht ‚im Flüsterton‘, sondern ‚klar, deutlich und begründet‘ gesprochen werden müsse.
[…] Der Vorwurf des ‚Antisemitismus‘, der sich manchem Kritiker auf die Zunge stehlen könnte, ginge nicht nur darum ins Leere, weil Romig auf hohem intellektuellem Niveau zu differenzieren weiß, sondern vor allem, weil seine Gedanken und Analysen, statt gegen die Judenheit gerichtet zu sein, sehr feinsinnige philosophische Reflexionen über das Wesen der Historie darstellen, die Zeugnis vom Wirken Gottes ablegt — es ist dies jener Punkt, in dem die Anhänger des Alten und des Neuen Bundes (also Juden und Christen) konträre Positionen einnehmen. […]
Der umfassend gebildete Romig […] streift brandaktuelle und realpolitische Themen wie den Nahostkonflikt und Diskurse zum Recht der Europäischen Union und beweist damit, daß er [… ein] scharfsinniger politischer Beobachter seiner Epoche und deren Mängel ist, die, mit Yuri Slezkine gesprochen, vielleicht ein
Jewish age darstellen mag, aber mit Sicherheit eine Zeit des Verfalls und der Auflösung ist; oder, wie Friedrich Romig sagen würde: eine Zeit des Antichristen.“


Sezession (Nr. 44), Oktober 2011, S. 57 (Auszug):

Jenseits von Anti- und Philosemitismus

Romig versucht, die Extreme des lange Zeit üblichen Antijudaismus ebenso zu vermeiden wie den heute verbreiteten Philosemitismus. Der Wirtschaftswissenschaftler hebt in den 22 Kapiteln seiner Studie an verschiedenen Stellen den weltgeschichtlichen Einfluß des Judentums hervor. […] In der Sicht des Autors, der vor der Erörterung der für manchen provozierenden These Yuri Slezkines vom ‚jüdischen Zeitalter‘ nicht Halt macht, waren die Juden nicht ausschließlich Opfer, sondern auch Mitkämpfer in den großen Auseinandersetzungen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts — eine Perspektive, die sich mit der des Verfassers des Geleitwortes, Ernst Nolte, deckt. Gleichfalls findet Romig für die These, daß der Holocaust eine neue Weltreligion sei — politisch unkorrekt —, Belege. […] Hervorzuheben ist das Bestreben des Fünfundachtzigjährigen, vor unbequemen Sachverhalten und Schlußfolgerungen nicht zurückzuschrecken.“

Dielna Svätého Jozefa, Mai 2012 (Auszug in deutscher Übersetzung, Original in Slowakisch):

Zmysel dejín (Der Sinn der Geschichte).

Das Buch des hervorragenden Vertreters des Konservativismus in Österreich Friedrich Romig ‚Der Sinn der Geschichte‘ ist eine Ausnahme und ein großer Beitrag zur Diskussion über die menschliche Existenz im 21. Jahrhundert, ihre Beziehungen zu Gott und zur Religion, ihre Vergangenheit und Zukunft. […] Der rote Faden des Buches — eine Anthologie ausgewählter älterer Artikel — ist deshalb die jüdische Frage, die Erhellung der historischen Rolle des jüdischen Volkes und der aktuellen Selbstdefinition dieses Volkes als Herrscher der Welt […]
Der Autor — selbst ein gläubiger Katholik — sieht den einzigen Ausweg in einer Rückkehr der Europäer zum Christentum, das einst ihre Kultur, Lebensweise und Moral geformt hatte. Der Verlust der Moral, die von den Zehn Geboten kommt, äußert sich im Leben der ganzen Gesellschaft und im Zerfall der Familien, im Verlust des Denkens an das Gemeinwohl, der Korruption, der Zersetzung der Völker durch massive Einwanderung u.s.w. Für den Islam, wie für das traditionelle Christentum existiert keine Trennung der Kirche vom Staat, der Staat ist dem göttlichen Gesetz untergeordnet. Der Kampf gegen den Terrorismus ist deshalb nach den gläubigen Moslems nur ein perfider versteckter Kampf gegen den islamischen Gottesstaat. […]
Friedrich Romig ist für die Slowakei kein völlig unbekannter Begriff; auf Slowakisch erschien im Verlag des slowakischen Schriftstellerverbandes sein Buch ‚Die Rechte der Nation‘. Es bleibt nur zu hoffen, daß es gelingt, auch das zweite Buch Romigs über den Sinn der Geschichte zu übersetzen und herauszugeben.“

Culture Wars, Juli/September 2011 (Auszug):

The End of the End of History

It should come as no surprise […] that Romig, the archtypal German professor, understands the historical implications of the judaization of European culture. Secularization of the sort that has become commonplace since the time of the Enlightenment is nothing more than the marginalization of the church, and the marginalization of the Church corresponds to the dissolution of the Holy Roman Empire of the German Nation. […]
Romig claims that the Enlightenment meant the triumph of Jewish ideas. In philosophical terms today we call the doubt on everything holy, metaphysical or transcendent “Enlightenment.” Enlightenment as a philosophical project entails the dissolution or “emancipation” of man from God and in consequence from every authority, whether of church or state, under recourse to the isolated reason. In this process of annihilation which goes by the name of “progress,” which has led from the club to the atom bomb, we are subjected to ever greater convulsions, explosions and revolutions, with which the world hegemony of Israel and the end of history is paved. […]
From Romig’s perspective, the most significant event in this trajectory of the judiaziation of the German people was World War II. The goal of that war had been achieved […] As a result of the war, the Germans lost their identity. Crucial to this loss of identity was the loss of the German idea of history. This is significant because all of human history has been a struggle between Jews and Christians. If that is the case, then Christians have been losing for some time. […]
Romig’s book proclaims the end of positivism by announcing the return of meaning to history. […] Romig claims that what we are now witnessing is what Rudolf Burger called “the re-theoligization of politics” (p. 243). That realization leads to both good and bad news.“

National-Zeitung (Nr. 29/61. Jg.), 15. Juli 2011, S. 9 (Auszug):

Der angebliche Sinn der Geschichte

Romig nimmt die These von Yuri Slzekine (The Jewish Century, 2005) auf, ‚alle größeren und die Geschichte des 20. Jahrhunderts gestaltenden politischen Bewegungen entstammten jüdischem Geist – und das gelte nicht nur für Liberalismus, Kommunismus, Sozialismus, Kapitalismus, Globalismus, Demokratismus, Menschenrechtismus, sondern sogar für Faschismus und Nationalsozialismus. Dieser Geist sei so allgegenwärtig, daß wir nunmehr in einem „Jewish Age“ also in einem jüdischen Zeitalter, lebten‘. In Erweiterung dieser These Slezkines führt uns Romig ‚den Jahrtausende langen Gang vor Augen […], der dieses „jüdische Zeitalter“ hervorgebracht hat‘. […] Ein Buch, das zumindest aufregt.“

Zur Zeit (Nr. 23–24/2011), 10. bis 23. Juni 2011, S. 16 (Auszug):

‚Der Sinn der Geschichte‘

An diesem Buch, ‚Der Sinn der Geschichte‘, kommt niemand vorbei. Es stellt das uns seit gut einem halben Jahrhundert eingebleute Geschichtsbild auf den Kopf. […] Romig geht es um weit mehr als um die Kritik an Globalisierung, Migrationsströmen, Multikulturalismus, Abschaffung von Nationen, Natoisierung, Europäischer Unionisierung, World Trade Organisation oder um die Krisen des Weltwährungs- und Finanzsystems. Ihm geht es auch nicht vorrangig um den nicht abzuleugnenden Einfluß der Israellobby auf die Außenpolitik der USA […] oder um den jahrzehntelangen Nahostkonflikt, der inzwischen die Welt in Brand gesetzt hat. […] Doch das alles sind für Romig nur Symptome, deren Wirkung auf die Geschichte gewiß nicht zu unterschätzen ist. Was sein Buch auszeichnet, ist die Einordnung dieser Symptome in den historischen Prozeß, den er mit Louis Israel Newman und neuerdings mit Sergio Quinzio als ‚Judaisierung der Welt‘ bezeichnet […]
Der Frage nach dem Sinn der Geschichte kann sich niemand entziehen. […] Wir sind Opfer, aber auch verantwortliche und in die Pflicht genommene Mitgestalter der Geschichte […] Wenn wir uns selbst, unsere Kinder und Kindeskinder sowie deren Lehrer mit dem Rüstzeug für den Lebenskampf ausstatten wollen, dann sollten wir das Buch über den ‚Sinn der Geschichte‘ auf den Gabentisch legen. Es ist leicht verständlich, in flüssigem Stil geschrieben. Belegstellen und viele hochinteressante Erläuterungen sind in die sorgfältig redigierten Anmerkungen und Fußnoten an das Seitenende verbannt, so lästiges Umblättern bei vertiefender Lektüre ersparend. In einer Welt der Manipulation und der Lüge wird das Buch wohl in Kürze vielen Lesern zum unverzichtbaren Orientierungsbehelf auf dem Weg zur Wahrheit werden, von der es heißt, daß allein sie uns frei macht (Joh. 8,32).“

Zeitbühne (25. Jg., Nr. 3/2011), S. 40 (Auszug):

Der Sinn der Geschichte

Friedrich Romig […] stellt in der Tat das uns seit gut einem halben Jahrhundert eingebleute Geschichtsbild in Frage. Er rührt dabei nicht an Fakten, analysiert aber die geistigen Hintergründe der Auseinandersetzungen im 20. Jahrhundert und in der Gegenwart aus ungewohnten, ja vielfach tabuisierten Perspektiven. […] Romigs (rechte) Kritik am Imperialismus und an der Verfassungsrealität heutiger Demokratien münden in eine fulminante und systematische Abrechnung mit Karl Popper, der Kultfigur der ‚Offenen Gesellschaft‘.
Während das auf eine ‚Täterrolle‘ festgelegte Deutschland kein Gegenpol mehr ist, entfaltet sich der auf dem Auserwähltheitsglauben gegründete ‚Amerikanismus‘ zur neuen Weltreligion. — Heute nicht selbstverständlich zu erwähnen: Romigs sorgfältige Quellenangaben.“

Neue Ordnung (Nr. 1/2011), S. 50–51 (Auszug):

Vom Sinn der Geschichte

Die Analysen Friedrich Romigs […] greifen […] über das bloß Politische hinaus, verdichten sich bis zur theologischen Schau. […] Religionen werden zu politischen Kräften, und Politiker rüsten ideologisch auf. […] Die geläufige These einer unaufhaltsamen Säkularisierung und Rationalisierung der Welt weist der Autor zurück. Im Gegenteil: Hinter der Fassade tut sich für ihn ein Kampf um die letzten Dinge auf. Hier tritt die Wahrheit gegen ihren Widersacher an.
Kaum erstaunlich bei dem einstigen Spann-Schüler, Sozialphilosophen und universell gebildeten Ökonomen, daß er nach den
geistig bewegenden Kräften in der Geschichte fragt. Der platten Meinung vom simplen Nutzenkalkül der Akteure entgegen sieht er vielmehr eine Konfrontation objektiver Ideen. Er verortet sie in der Religion, die ihm als das Herz jeder Kultur erscheint. Religionsgeschichte wird so zum Kern der Politik. […]
Obschon Romig die Quellen der Tradition und der Geschichte beherrscht und sie ständig parat hat, fesseln ihn vorrangig Politik und Zeitgeschichte. Seine Analysen umkreisen die Debatten seit 1990 und ihre Exponenten, seien es nun Samuel Huntingtons ‚Kampf der Kulturen‘, Yuri Slezkines ‚Jüdisches Jahrhundert‘, Robert Bellahs Thesen über ‚Zivilreligion‘, Avraham Burgs spektakuläres Buch ‚Hitler besiegen‘ oder Solschenizyns Studien zum jüdischen Rußland. […]
Seine Kritik zeigt uns den Autor als
Imperialismuskritiker von rechts. Mit linken Mitstreitern teilt er dabei eine antiliberale Stoßrichtung, in philosophischer und methodischer Hinsicht.“

Junge Freiheit (Nr. 50/10), 10. Dezember 2010, S. 20 (Auszug):

Vom Sinn der Geschichte

Friedrich Romig, ehrwürdiger wie streitbarer Exponent des österreichischen Konservativismus und reger Publizist seit Jahrzehnten, steht vielen noch mit seinem gewichtigen Band ‚Die Rechte der Nation‘ (2002) vor Augen. […] Kritisch ergänzt diesen jetzt sein neuer Band, [… einer] Aufsatzsammlung, deren Themen meist durch die weltpolitischen Ereignisse und Konstellationen der letzten 20 Jahre veranlaßt sind oder an weltanschaulich-literarische Zeitdebatten anknüpfen […] Romig durchpflügt die Verwerfungen aktueller Politik und Metapolitik, analysiert sie kritisch und dringt auf die zugrunde liegenden, ideellen Impulse.
Als eigentlichen Kern und Motor allen Geschehens faßt Romig die Religionen. So stimmt er auch der aktuellen These einer ‚Re-Theologisierung‘ der Politik (R. Burger) zu und meint: ‚Das 21. Jahrhundert kündigt sich mit der Entstehung religiös bestimmter, kampfbereiter Fronten an; mit der Religion scheint es wieder ernst zu werden.‘ […]
Charakteristisch nun, daß dessen kritische Energie sich nicht dem Islam, sondern dem Globalismus zuwendet. Für dessen Hauptakteur, die USA und ihre imperiale Agenda, stehen nicht zuletzt die Neocons. In ihrer neuer Weltreligion, dem ‚Amerikanismus‘ und seinen Metamorphosen — den holocaustischen, zivilreligiösen oder zionistischen — erkennt Romig die eigentliche Weltgefahr. […]
[Romigs] nachhaltige Reflexionen werden zum ebenso heilsamen wie notwendigen Schlag gegen die nihilistische Weltmaschine.“


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Stimmen zu Dschunju Kitajamas Buch
Der Geist der Samurai:

Sezession (Nr. 43/2011), S. 50 (Auszug):

Sie waren Helden

Der Japaner Dschunja Kitajama (1902–1962) durchforstet in seinem Buch
Der Geist der Samurai Mythen und verbürgte Historie nach Beispielen für japanisches Heldentum und sucht dem Heroischen auf den Grund zu gehen. Neben spannenden geschichtlichen Anekdoten stehen religiöse Untersuchungen, die tiefe Einblicke in Shinto und Buddhismus gewähren. Daß sich hier nicht bloß ein Schwärmer von seinem Patriotismus mitreißen läßt, sondern vielmehr philosophisch tiefschürfende Betrachtungen anstellt, die auch und gerade für Europäer faßlich und fruchtbar sind, dafür bürgt, daß der Autor seinerzeit bei Karl Jaspers über die Metaphysik des Buddhismus promovierte und in Heidelberg Philosophie lehrte. Aufgrund der Überzeitlichkeit des erstmals vor über einem halben Jahrhundert erschienenen Werkes ist nicht auszuschließen, daß es in seinen Lesern noch heute die Faszination für das Thema „Heldentum“ weckt und inspirierend wirkt.“

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Stimmen zu Benedikt Kaisers Buch
Eurofaschismus und bürgerliche Dekadenz:

hier & jetzt, Nr. 17/2011, S. 113–114:

Europäisches Erwachen

Kaiser […] hat seine Arbeit mustergültig nach streng wissenschaftlichen Standards gegliedert, aber für das vorliegende Buch mit dem Titel
Eurofaschismus und bürgerliche Dekadenz lesefreundlich gehalten, so daß einem nicht […] der unbehauene, spröde Charme einer Seminararbeit aus den Buchdeckeln entgegenschlägt. So leitet Kaiser mit Fragestellung, Aufbau und Forschungsstand ein, geht dann über zu den Einflüssen und Ideengebern des behandelten Denkers, um schließlich Drieus Gesellschaftskritik und dessen Stellung innerhalb des französischen Faschismus darzustellen. Ergänzend folgt eine Gegenüberstellung von faschistischen und antifaschistischen Intellektuellen Frankreichs (‚feindliche Brüder‘) sowie eine Abhandlung faschistischer Europakonzeptionen, bei der neben Drieu auch Degrelle und Mosley berücksichtigt werden.“


Blaue Narzisse, Online-Rezension (Auszug) vom 8. Juni 2011:

‚Dritte Wege‘: Die Europa-Vision des französischen Faschisten Pierre Drieu la Rochelle

Die Studie über den Eurofaschismus von Benedikt Kaiser […] ist erhellend zu lesen, insbesondere für jene, die bisher glaubten, jenseits der Europäischen Union gibt es keine Europakonzeptionen. In diesem Buch wird klar, daß die Rechten des letzten Jahrhunderts nicht durch die Bank weg Nationalisten waren, die die Grenzen ihres Augapfels und ihres Vaterlandes peinlichst genau hüteten. Drieu ist dazu der Gegenentwurf. […] Nun hätte es […] für die Studie auch noch genügend Raum gegeben, eine Brücke in die Gegenwart zu schlagen. Inwiefern die ‚Vision Europa‘ für die heutige EU eine Alternative zur Beseitigung der Brüssel-Bürokratie sein könnte und ob bei den europäischen Rechtsparteien diese Vision verarbeitet wird, bleiben offene Fragen, die nicht erörtert werden. Auch den anderen bisherigen ‚Kieler Ideengeschichtlichen Studien‘ fehlen diese aktuellen Bezüge, woraus zu schließen sein dürfte, daß der Regin-Verlag eine historisierende und unpolitische Betrachtung der Konservativen Revolution anstrebt. Geschichtswissenschaftlich betrachtet ist diese ‚afaschistische Perspektive‘, wie sie der Historiker Karlheinz Weißmann nennt, der richtige Weg, damit sich irgendwann mit der Konservativen Revolution weitestgehend ideologiefrei beschäftigt werden kann.“

Sezession (Nr. 42/11), Juni 2011, S. 47–48 (Auszug):

Faschistische Avantgarde

Die verdienstvolle Reihe der ‚Kieler Ideengeschichtlichen Studien‘ wartet in Band 5 mit einer Studie zu einem der maßgeblichen Denker des französischen Faschismus auf. […] Benedikt Kaisers Verdienst besteht in der detaillierten und kenntnisreichen Darstellung von Drieu la Rochelles Emanzipation vom traditionellen Nationalismus der französischen Rechten […] Erkenntnisreich sind auch Kaisers Ausführungen über die faschistischen Europa-Konzeptionen bei bekennenden Nationalsozialisten (Léon Degrelle) und Faschisten (Sir Oswald Mosley), deren stiefmütterliche Behandlung in der wissenschaftlichen Forschung Anreiz für intensive Studien bieten. Dem Nachwuchsautor gelingt mit diesem Werk die biographische Darstellung einer der schillerndsten schriftstellerischen Persönlichkeiten des französischen und auch europäischen Faschismus […]“


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Stimmen zu Savitri Devis Buch
Angeklagt: der Mensch:

Umwelt & Aktiv (Nr. 4/2010), S. 23–24 (Auszug):

Eine radikale Umweltethik der Tat

Einer der überraschendsten Aspekte an der erbitterten Streitschrift […] ist, daß die Verfasserin sich kein Rousseausches ‚Zurück zur Natur‘ auf die Fahnen geschrieben hat, sondern ganz im Gegenteil die Errungenschaften der Technik hochlobt, sofern sie dazu beitragen, daß Tiere und Pflanzen weniger Leid durch den Menschen zu erdulden haben. Savitri Devi, der es keineswegs nur um fleischlose Ernährung und abstrakten Umweltschutz geht, hat eine stringent durchdachte, allumfassende Ethik zu Papier gebracht, die auch die ‚Sklavenarbeit‘ von Tieren für den Menschen kategorisch ausschließt. […]
Das bereits 1959 auf Englisch erschienene, doch erst jetzt auf Deutsch vorliegende Buch ist die einzige […] Schrift, die konsequent biozentrisch argumentiert und den Tierschutz philosophisch begründet, ohne dies utilitaristisch zu fundieren […] Die streng logische und deshalb äußerst radikale Argumentation bricht dabei so manches Tabu, so daß der Leser einigemale schlucken muß; aber immer gelingt es der Autorin aufzuzeigen, daß solche Vorbehalte seitens des Lesers auf eine anthropozentrische Perspektive zurückzuführen sind, die stillschweigend zur Konvention geworden ist […] Insofern handelt es sich bei
Angeklagt: der Mensch weitenteils um ein Buch der Ent-Täuschung, das manchem Leser die Augen öffnen dürfte und mit seiner kompromißlosen Haltung und Verteidigung jeglichen Lebens vielleicht die eine oder andere Vita beeinflussen wird.“


hier & jetzt, Nr. 16/2010, S. 102–103:

Schöne Tiere, häßliche Menschen

Im Mittelpunkt des Werkes steht, wie der Titel bereits aussagt, die schonungslose Anklage an die Adresse des Menschen, dieses ‚schlausten aller Tiere‘, der sich als das Husarenstück der Schöpfung versteht und dabei jede Schandtat legitimiert, die sich gegen andere Lebewesen, Tiere und Pflanzen, richtet. […]
Wirklich edel und erhaben sind [nach Savitri Devi] nur jene Menschen, die bereit sind, andere Geschöpfe so zu lieben wie sich selbst. Was nach Birkenstock-Sandalen und Öko-Gesprächskreis klingt, wird im gleichen Zuge vom Bekenntnis zu einer göttlichen Ordnung [flankiert und] zur ‚Geschwisterschaft‘ alles Lebendigen. […]
Aus der Schlußfolgerung heraus, daß Tiere und Pflanzen gleichberechtigte Lebewesen sind, stellt sich für Savitri Devi das Essen von Tieren als ‚ethische Irrlehre‘ dar […]
Savitri Devis ideale Welt, die sie im vorliegenden Buch schildert, bleibt eine Utopie, deren Umsetzung nur wenige Anhänger finden dürfte.
Angeklagt: der Mensch enthält nichtsdestotrotz wertvolle Anreize für den Leser. Das Werk der ‚west-östlichen Philosophin‘ kann partiell als Augenöffner dienen.“


Blaue Narzisse, Online-Rezension (Auszug) vom 18. November 2010:

Extrem vegetarisch

Auf über 200 Seiten entwirft Savitri Devi […] eine systematische Verteidigung des Vegetarismus und des Tierschutzes. Ja, sie skizziert darüber hinaus in
Angeklagt: der Mensch eine Welt, in welcher der Mensch eine ganz andere Rolle im Zusammenleben mit Tieren und Pflanzen einnähme, als dies heute der Fall ist. […] Der Leser sollte sich darauf gefaßt machen, daß sich trotz der ökologischen Grundausrichtung einiges an geistigem Sprengstoff in dem Werk finden läßt. So vertritt die Autorin ein Menschenbild, das der liberal-aufgeklärten Auffassung konträr gegenübersteht. […] Bei genauerer Betrachtung zeigt sich aber eine innewohnende Logik, wenn man einen biozentrischen Standpunkt einnimmt. Savitri Devis Fragestellung ist aber nach wie vor aktuell: Woher nimmt sich der Mensch eigentlich das Recht, nach Belieben über angeblich unter ihm stehende Lebewesen zu verfügen?“

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Stimmen zu Sebastian Maaß' Buch
Dritter Weg und wahrer Staat:

Österreichische Militärische Zeitschrift (ÖMZ) (Nr. 6/12), S. 778 (Auszug):

Dritter Weg und wahrer Staat

Das Leben und die Wirkensgeschichte Spanns werden ebenso wie sein grundsätzlicher philosophischer Zugang sehr schön und überschaubar dargelegt — in erster Linie nimmt das Buch aber Bezug auf die politische Publizistik Spanns und die daraus erwachsenden Folgen für das gesellschaftliche Geschehen seiner Zeit. […]
Für alle an politischen Theorien Interessierten bildet das vorliegende Buch eine sehr gute Hinführung zum Gedankengebäude des Universalismus Spannscher Prägung. Es ist sehr übersichtlich und in kurze Abschnitte gegliedert, v. a. wird eine sehr klare und einfache Sprache verwendet, wodurch es auch dem politikwissenschaftlichen Laien nicht schwerfallen dürfte, einen Einstieg zu finden.“



Der Eckart (Nr. 2/11), 59. Jahrgang, S. 23 (Auszug):

Dritter Weg und wahrer Staat

Abermals ist Sebastian Maaß […] ein beachtliches Werk gelungen. Nicht nur schafft er es, das komplexe Denken eines Vorreiters der ‚Konservativen Revolution‘ auch für Neulinge auf diesem Gebiet verständlich zu machen; in der vorliegenden Monographie stellt er auch Originalquellen vor, die ohne seine […] Arbeit wohl noch weitaus länger in Archiven vor sich hingeschlummert hätten.“



Sezession, Nr. 41, April 2011, S. 51–52 (Auszug):

Jungkonservativ

Die ‚Kieler Ideengeschichtlichen Studien‘ gewinnen mit Band III an Konturen. Den vorausgehenden Monographien über Edgar Julius Jung und Arthur Moeller van den Bruck steuert Sebastian Maaß mit der Studie zu Othmar Spann ein weiteres Puzzleteil in der Darstellung der ‚profiliertesten Vertreter der jungkonservativen Richtung der Konservativen Revolution‘ bei. [… Eine] solide Monographie!“



Junge Freiheit (Nr. 50/10), 10. Dezember 2010, S. 20 (Auszug):

Der Ständestaat als möglicher Dritter Weg

Vom aktuellen Forschungsstand aus verfaßt Maaß eine gehaltvolle Einführung für einen weiten Leserkreis. […] Dabei gelingt ihm ein außerordentlich lesbarer Text, der das gewichtige Thema ansprechend erschließt. Dies ermöglicht eine Verständigung über den hierzulande vergessenen Spann, der postum nur in Österreich gewirkt hat. […] Das kapitale Dokument, die ‚Spann-Akte‘ des SD (1938), befindet sich heute im Bundesarchiv Koblenz. Im Anhang wird sie hier erstmalig abgedruckt — dies eine publizistische Sensation für das Forschungsfeld.“



Neue Ordnung, Nr. 4/2010, S. 46–47 (Auszug):

Othmar Spann

[…] Sebastian Maaß, durch zahlreiche Monographien konservativer Schriftsteller ausgewiesen, unternimmt den Versuch einer Einführung in das heute in einer vorzüglich editierten, 21 Bände umfassenden Gesamtausgabe vorliegende Werk Othmar Spanns. J. H. Pichler, einer der Hauptvertreter der Lehre von Othmar Spann in heutiger Zeit, lobt in dem von ihm beigesteuerten Vorwort den Mut des der jüngeren Generation angehörenden Autors […], sich an die Komplexheit des Spannschen Systemgebäude heranzuwagen und begrüßt die Fokussierung auf die Gesellschafts- und Staatslehre. In der Tat liegt ja hier das Interesse der nach politischer Orientierung suchenden Jugend an Spanns Werk. […]
Maaß bringt auf rund 25 Seiten die erstmals publizierte Gestapoakte ‚Der Spannkreis und seine Schule — Gefahren und Auswirkungen. Ende August 1938‘. Mit dem Kapitel über die Beziehungen des Nationalsozialismus zum ‚Universalismus‘ Spanns leistet Maaß einen wichtigen Beitrag zur Korrektur zu der insbesondere von Kurt Sontheimer und seinem Gefolge verbreiteten, heute ‚politisch korrekten‘ Einordnung Spanns unter die Vorläufer und Förderer des Nationalsozialismus.
Wer immer sich über Spanns Werk und vor allem seine politische Bedeutung auch für die heutige Zeit orientieren möchte, dem sei als Einführung dieser schmale, doch gehaltvolle Band empfohlen.“


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Stimmen zu Sebastian Maaß' Buch
Kämpfer um ein drittes Reich:

Sezession, Nr. 39, Dezember 2010, S. 45 (Auszug):

Ein drittes Reich

Der als Einführung in die Thematik ideal geeignete Überblick zur ‚Ring-Bewegung‘ und deren weltanschaulichen Zirkeln (‚Juni-Klub‘, ‚Deutscher Herrenklub‘, ‚Politisches Kolleg‘) bildet das Fundament für Maaß' ausführliche Analyse des Berliner Kreises um Moeller van den Bruck. [...] Den hervorragenden Eindruck der Studie rundet ein instruktives Vorwort Alain de Benoists über die Rezeption Moeller van den Brucks in Frankreich [...] ab.“



Der Eckart, Juni 2010, S. 23 (Auszug):

Kämpfer um ein drittes Reich

Antiliberalismus und -parlamentarismus, Hinwendung zu ‚völkischer Demokratie‘ und die Sehnsucht nach einem organischen Ständestaat werden in verständliche Worte gefaßt und, wie schon im Erstlingswerk des Autors, wertfrei präsentiert: Eine Einladung an den Leser, sich selbst mit der Materie zu befassen und eine Meinung zu bilden […]
Wiederum ist es Sebastian Maaß gelungen, einen Protagonisten des konservativen Widerstands in der Weimarer Republik anschaulich und interessant vorzustellen. Auf seine bereits angekündigten kommenden Veröffentlichungen darf man gespannt sein — er hat den richtigen Weg gefunden.“

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Stimmen zu Oliver Ritters Buch
Fiume oder der Tod:

hier & jetzt, Nr. 18/2012, S. 145–146:

Fiume oder der Tod

Oliver Ritter hat mit seinem Büchlein
Fiume oder der Tod in erzählerischer Form eine tiefere Erklärung [des Phänomens Faschismus] versucht. Ein fiktiver Gesprächspartner schildert ihm darin den Einzug des — tatsächlich — faschistischen Dichters Gabriele D'Annunzio und seiner kleinen Armee in der zwischen Italienern einerseits und Slowenen und Kroaten andererseits umstrittenen Adriastadt Fiume.
Der 1960 geborene, studierte Theologe Ritter ist einer breiteren Leserschaft durch seine Bücher
Magische Männlichkeit und Mysterium Weib bekannt. Daß es dem Regin-Verlag gelungen ist, nun einen weiteren eigenwilligen Denker (aber ist das nicht ein schwarzer Rappe?) zu betreuen, ist sicher ein großer Wurf. […]
Oliver Ritter schreibt wortgewaltig und zeigt — ohne das zu sagen —, daß der Faschismus nicht das unsere ist. […]
Fiume oder der Tod wühlt auf — und wird manchem verirrten Landsmann als Reiseführer zurück nach Hause dienen.“


Blaue Narzisse, Online-Rezension (Auszug) vom 20. August 2010:

‚Dichter-Krieger‘ an der Macht

Ritters Geschichte, die er selbst als Novelle klassifiziert, ist Prosa und erhebt keinen geschichtswissenschaftlichen Anspruch. Dennoch zieht das schmale Bändchen mit seinen 60 Seiten den Leser durch seine schiere Wortgewalt und ansprechende Gestaltung sofort in seinen Bann. Beim späteren Weglegen des Buchs wird man nicht nur von der Neugier auf Ritters zweites bei Regin erschienenes Werk
Ein Tag im Leben des Julius Evola erfüllt sein. Die Wißbegierde drängt einen danach, sich über die Vorgänge der Jahre 1919/1920 in Fiume näher zu informieren und die facettenreichen Vorgänge jener 15 Monate zu erkunden.“

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Stimmen zu Sebastian Maaß' Buch
Die andere deutsche Revolution:

Informationsmittel für Bibliotheken (IFB), Januar 2011 (Auszug):

Edgar Julius JUNG

Insgesamt wird der Leser in Maaß' Buch in der gebotenen Kürze einen guten Überblick zu Leben und Werk von Jung finden. [… Zum] bessere[n] historische[n] Verständnis [trägt] Maaß’ solide und informative Arbeit, die ein Register mit Namen und Begriffen enthält, allerdings einiges bei[…], zumal der Verfasser aus verschiedenen Archivalien, vor allem Korrespondenzen, zitiert, die sich im Nachlaß Jungs im Bayerischen Hauptstaatsarchiv finden […] Auch weist Maaß sehr wohl auf Widersprüche im Denken von Jung hin, wenn er etwa den Widerstreit nietzscheanischer Denkfiguren mit Grundsätzen der christlichen Ethik benennt […] Verdienstvoll ist das knappe Buch von Maaß allemal, zumal auch noch ergänzend zur analytischen Darstellung der historisch gesehen wichtigste Text Jungs, die Rede Franz Papens vom Juni 1934, abgedruckt ist […]“



www.buchtips.de, August 2010 (Auszug):

Die andere deutsche Revolution

[…] Das vorliegende Buch zeigt erstmals übersichtlich im Sinne einer Monographie auf, wie und womit Edgar Julius Jung seine eigenständige Lebensanschauung für die Deutschen erarbeitete. Dies regt zur Neubeschäftigung mit dem Denker Jung an. Der Regin-Verlag bietet dafür dieses scharfgeistige Werk an. Es ist das fruchtbare Ergebnis einer Haltung, die den Bezugsrahmen des Forschungsobjektes berücksichtigt und nicht willkürlich an heutigen ‚demokratietheoretischen‘ Maßstäben wertend vorgeht.“



hier & jetzt, Juli 2010, Nr. 15, S. 80 f. (Auszug):

Der Denker des Elitären

Maaß legt mit seiner Arbeit einen knappen, jedoch tiefgründigen Abriß über die geistig-politische Ideenwelt und das Wirken Edgar Julius Jungs vor — und dies
sine ira et studio. Soll heißen: Sein Werk ist weder als apologetische Schrift noch als pauschale Verdammung zu werten. Positiv hebt der Autor in seinem Schlußwort die unbeugsame Haltung Jungs hervor, von der er auch unter zunehmendem Beschuß durch die Nationalsozialisten nicht abwich. […] an mehreren Stellen [schimmert] zaghafte Kritik auf, […] aber dies mag der wissenschaftlichen Distanz zuzurechnen sein, die der Autor bewundernswert stringent durchhält. Insgesamt eine engagierte Arbeit, die sich als Einstieg in die Gedankenwelt Jungs vortrefflich eignet.“



Die Aula, Mai 2010 (61. Jg.), S. 46 (Auszug):

Die andere deutsche Revolution

In der Schlußbemerkung verknüpft Maaß die drei großen Themenstränge zu einem Ganzen und offenbart im letzten Satz seine persönliche Motivation als Geschichtsforscher: ‚Wissenschaftliche Arbeiten in diesem Bereich sollten immer die Hauptzielrichtung haben, die … Puzzleteilchen zusammenzufügen und daraus ein Gesamtbild zu zeichnen, das den damaligen Verhältnissen gerecht wird.‘ […]
Die andere deutsche Revolution eignet sich nicht nur für Wissenschaftler, sondern durch Prägnanz und Lesbarkeit auch dazu, junge Menschen an das Wirken der intellektuellen Opposition Zwischenkriegsdeutschlands heranzuführen.
Erfrischend ist es allemal, eine wissenschaftliche Arbeit über einen ‚Rechten‘ zu lesen, die ohne moralischen Zeigefinger daherkommt!“



Neue Ordnung, Nr. 1/2010, S. 47 (Auszug):

Ein deutscher Revolutionär

[…] ein junger Nachwuchshistoriker [hat nun] zum runden Datum jene inhaltlich erschöpfende, umsichtig disponierte und gut lesbare Monographie verfaßt […], die bislang fehlte. Sebastian Maaß gibt mit ihr eine überzeugende, stringente Systematk in schnörkellos klarer Diktion. Sie zeichnet sich aus durch Einbezug der ideologischen Voraussetzungen und philosophischen Köpfe, die Jung nachhaltig beeinflußten. Das führt ihn zu beziehungsreichen Reflexionen über den Nietzscheanismus, über die Reichsidee, Sorels sozialen Mythos, Berdjajews ‚neues Mittelalter‘ und Spanns Universalismus. […] Hier wie im systematischen Hauptteil argumentiert der Autor stets vom aktuellen Forschungsstand aus. Der wird abgerundet durch das kundige Vorwort Karlheinz Weißmanns, des derzeit führenden Experten beim Themenkomplex ‚Konservative Revolution‘.“



Sezession, Nr. 35, April 2010, S. 42 (Auszug):

Die andere Revolution

Anhand Jungs ideengeschichtlicher Sozialisation sowie biographischer Stationen skizziert Maaß ein plastisches Bild des im jungkonservativen Milieu der Weimarer Republik beheimateten Publizisten und Aktivisten.“



Blaue Narzisse, Online-Rezension (Auszug) vom 11. März 2010:

Sebastian Maaß eröffnet die „Kieler Ideengeschichtlichen Studien“ mit einer Untersuchung über Edgar Julius Jung

Die andere deutsche Revolution besticht durch Prägnanz und Lesbarkeit, weshalb es auch vortrefflich junge Menschen an das geheimnisvolle und faszinierende Wirken der intellektuellen Opposition zwischen den Weltkriegen heranführen kann. […]
Man darf gespannt sein, was die „Kieler Ideengeschichtlichen Studien“ noch bereithalten werden. Der zweite Band soll noch im März erscheinen. Darin beschäftigt sich Maaß mit Arthur Moeller van den Bruck. In jedem Fall kann man ihm schon jetzt zu seinem gelungenen Einstand gratulieren und für die Zukunft viel Erfolg wünschen.“



Junge Freiheit (Nr. 10/10), 5. März 2010, S. 16 (Auszug):

Sinndeuter zwischen den Welten

Der vielversprechende Nachwuchshistoriker Sebastian Maaß bietet vom Stand bisheriger Forschung und neuer Archivaliensichtung aus eine überzeugende Gesamtdeutung. […] So gelingt dem Autor eine selten griffige Studie, die — für Erstinteressierte bestens geeignet — auch für den Fachmann noch einige Winke parat hat: ein Wurf also, der aus der Flut der oftmals ungenießbaren akademischen Produktion als leuchtendes Gegenbeispiel herausragt. […] Das gelungene literarische Ergebnis weckt Neugier auf seine [Maaß'] Arbeit zu Moeller van den Brucks Kreis, die schon im Frühsommer [2010] nachfolgen soll.“

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Stimmen zu Claudio Muttis Buch
Mircea Eliade und die Eiserne Garde:

Junge Freiheit (Nr. 21/10), 21. Mai 2010, S. 18 (Auszug):

Die Federn des Erzengels

Mircea Eliade […], dem nachmals weltberühmten Religionskundigen, den man als ‚rumänischen Faust‘ rühmte, [… und] seinen Freunden, ihrem Verhältnis zur Garde ist ein ebenso diffiziler wie erlesener Band gewidmet, den der Regin-Verlag mit großer philologischer Anstrengung (übersetzt aus mehreren Sprachen) herausgebracht hat […] Die vorliegende Monographie faßt nun drei Schriften Muttis zusammen. […] Muttis umsichtige Studien bieten keine essayistischen Porträts, sondern verstehen sich stringent argumentativ als Sachbeiträge zu einer Reihe neuerer Forschungsfelder: zur Zeitgeschichte Rumäniens und der Garde, der Eliade-Forschung und zum erwachten Interesse an Nae Ionescu, dem führenden Kopf der ‚Jungen Generation‘. Von den mit der Materie Vertrauten jetzt begierig aufgesogen, lesen sich die Texte spannend auch für Erstinteressierte.“



Sezession, Nr. 34, Februar 2010, S. 53 (Auszug):

Mircea Eliade

Claudio Mutti, italienischer Kenner des ‚Traditionalismus‘, hat eine Studie vorgelegt, die sich vor allem mit der Faszination der ‚Legionärsbewegung‘ und ihres charismatischen Führers Codreanu beschäftigt. Im Mittelpunkt steht notwendigerweise Mircea Eliade. Beinahe zwei Drittel des Buches stellen dessen Beziehung zur Eisernen Garde dar und den Einfluß, den Eliade auf deren ideologisches Konzept ausgeübt hat. […] Man muß dem Regin-Verlag dankbar sein, daß er das wichtige Buch von Mutti endlich in deutscher Sprache zugänglich gemacht hat. So exotisch der Gegenstand erscheinen mag, die Untersuchung wirft eben auch ein Licht auf die Komplexität dessen, was man gemeinhin ‚Faschismus‘ nennt, und auf die Geschichte Rumäniens, dieses Landes am Rande Europas, das […] doch irritierenden Einfluß auf den Geist des Kontinents genommen hat.“



Junge Freiheit (Nr. 7/10), 12. Februar 2010, S. 15 (Auszug):

[Rubrik] Frisch gepreßt

Da das nicht ins Deutsche übersetzte Werk [von Mac Linscott Rickett] schwer greifbar ist, muß man dem italienischen Eliade-Forscher Claudio Mutti dankbar sein, wenn er den intellektuellen Anteil des Religionswissenschaftlers an der eher spirituellen denn politischen Bewegung Codreanus in essayistischer, gleichwohl quellengesättigter Weise in einem vorzüglich ausgestatteten Büchlein präsentiert. Dabei finden andere von der Legion faszinierte Philosophen und Schriftsteller wie Nicolae Ionescu und der wie Eliade im Exil zu Weltruhm gelangte Emil Cioran Berücksichtigung.“



Kshatriya-Blog, 3. Dezember 2009 (Auszug):

Corneliu Codreanu und die ‚Federn‘ des Erzengels

Mircea Eliade und die Eiserne Garde ist nicht nur das erste auf Deutsch erschienene Werk des als Verleger, Schriftsteller und Übersetzer sehr produktiven Prof. Claudio Mutti, dessen Übersetzung lange in Vorbereitung war. Der Band ist für ein Verständnis eines wesentlichen, wenn auch verleugneten oder dämonisierten Teils der europäischen Geistesgeschichte von enormer Bedeutung, und es wäre zu wünschen, daß er auch entsprechend zur Kenntnis genommen wird, und das nicht nur von den Stammlesern dieses kleinen Verlages. Denn in Wirklichkeit kann niemand ernsthaft über Rumänien, den ‚Faschismus‘, Mircea Eliade, E. M. Cioran oder einen der drei weniger bekannten, aber mindestens ebenso gewichtigen Denker — Nae Ionescu, Constantin Noica und Vasile Lovinescu — sprechen, ohne dieses Buch gelesen zu haben.“

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Stimmen zu Wolfgang Bendels Buch
Der phantastische Kontinent:

hier & jetzt, Nr. 16/2010, S. 111:

Südamerika jenseits der political correctness

Bendels Bericht liest sich spannend, bunt und lehrreich von der ersten bis zur letzten Seite. Das liegt daran, daß der Autor kaum etwas ausblendet, was ihm auf seinen Fahrten mit klapprigen Bussen oder heruntergekommenen Großstadttaxis widerfahren ist, dabei aber immer wieder kultur- und geistesgeschichtliche Exkurse einblendet. So nimmt der Leser außer den prallen Reiseerlebnissen vom Zeltplatz, aus den Favelas Rio de Janeiros und einer lateinamerikanischen Niederlassung der Konrad-Adenauer-Stiftung […] immer einen literarischen ‚Mehrwert‘ mit, der über das Touristisch-Folkloristische hinausgeht.“

Nation Europa, Nr. 11-12/2009:

Pralle Reiseerlebnisse

Der lateinamerikanische Großkontinent führt im Massen- und Medienbewußtsein Europas eher ein Schattendasein. Berichtet wird meist über spektakuläre Naturkatastrophen, den Drogenkrieg in Kolumbien und Kubas Dauer- und Kleinkrieg mit den USA. Aber Südamerika ist reicher und vielgestaltiger. Wolfgang Bendel war dort, bereiste die meisten Länder von Nord bis Süd – und stellte fest, daß die hierzulande gängigen politisch korrekten Pauschalurteile auch in diesem Fall meist völlig daneben sind.
[…] Mit vielen seiner Kommentare trifft Bendel ins Schwarze, mit einem aber ganz besonders: daß Südamerika mit seiner Buntheit, mit seiner Vitalität und der Vielgestaltigkeit seiner Geschichte ‚süchtig‘ macht. Wenn man sein Buch aus der Hand legt, möchte man am liebsten selber hinfliegen.“

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Stimmen zum Jungen Forum 9:

Iut de Asken, Band 5, Heft 2 (Herbst 2009), S. 42 (Auszug):

„Massenarmut, Regenwaldrodung, Karneval in Rio — sehr viel mehr werden die meisten Europäer mit Südamerika nicht verbinden. Der Subkontinent wirkt wie ein bloßer Wurmfortsatz des ‚Großen Bruders‘ im Norden, der USA, die alle Aufmerksamkeit für jenen Teil der Weltkarte auf sich ziehen. Dabei hat Südamerika ein ganz eigenes Gepräge, hat eigene nationale Kulturen, die sich wiederum durch gesamtkontinentale Gemeinsamkeiten auszeichnen und so eine Latino-Identität schaffen. Und vor allem ist der südamerikanische Kontinent mächtig — oder er könnte es zumindest sein!

Die aktuelle Ausgabe der Buchzeitschrift Junges Forum widmet sich der Terra incognita Lateinamerika; dabei gelingt der Zeitschrift der Spagat zwischen neurechten und traditionalen Ansätzen. Das Junge Forum — das übrigens mit dieser Lateinamerika-Ausgabe 45jähriges Bestehen feiert — ist neben der neurechten Zeitschrift Sezession, der nationalrevolutionären hier & jetzt und dem konservativen Magazin Neue Ordnung das einzige nonkonforme intellektuelle Periodikum von Rang; Schwerpunkte des Jungen Forums sind ketzerische neurechte Denkansätze, integral-tradionale Standpunkte und eurasische Geopolitik. Interessant ist dabei nicht nur, daß die aufgegriffenen Themen international sind, sondern auch die Autoren kommen aus aller Herren Länder und ihre Beiträge werden erstmalig ins Deutsche übersetzt. […]

Hervorstechend ist vor allem der Aufsatz von Tiberio Graziani, einem bekannten italienischen Rechtsintellektuellen und international reputierten Geopolitikexperten. Graziani sagt den bevorstehenden Fall der ‚einzigen Weltmacht‘ USA voraus, die von den Neocons zu einer ‚Geopolitik des Chaos‘ getrieben würden. Die Vereinigten Staaten als eine Macht, die über die Meere gebietet, haben bereits soviel an Einfluß verloren, daß mehrere Latino-Nationen ihre Hochseeflotten ausbauen konnten und enge wirtschaftliche Beziehungen mit Nationen in Eurasien (Rußland, Iran) sowie in Fernost (China) knüpfen konnten. Indiolateinamerika hat das Potential, die USA wenigstens teilweise zu beerben und kann ein zuverlässiger Partner für Eurasien sein. […]“



Leserbrief von G. K. vom 12. Juli 2009:

„[…] das Konzept des neuen Jungen Forums ist geblieben. Es hält dem traditionalen Julius Evola die Treue. Lediglich der Autor Dominik Schwarzenberger erfüllt [deshalb] in Ansätzen meine Erwartungen in Terra incognita – Das andere Amerika. Wahrscheinlich deshalb, weil er sich mit dem Nationalismus in Lateinamerika beschäftigt. Für die Dynamik des Nationalismus am Beispiel Lateinamerikas würde ich Robert Steuckers zustimmen, der treffend analysierte, daß

    ‚die Lateinamerikaner einen Nationalismus der kontinentalen Befreiung entwickelt haben, der uns als Vorbild dienen könnte. [...] Außer diesem Nationalismus der Befreiung bietet Lateinamerika noch:
    1.) einen Nationalismus der Integration für die heterogenen Bevölkerungen;
    2.) einen Nationalismus, der den ausländischen Investoren auf lateinamerikanischem Raum ablehnend gegenübersteht;
    3.) einen Nationalismus, der auf die vorkoloniale Vergangenheit zurückgreift. Hinsichtlich seiner Prinzipien ist er verwandt mit dem europäischen Kulturnationalismus;
    4.) einen Nationalismus, der sich aus dem städtischen, volksnahen Populismus ableitet.
    Diese vier theoretischen Pfeiler des kontinentalistischen lateinamerikanischen Nationalismus lassen die konventionelle Spaltung zwischen „Rechten“ und „Linken“ verschwinden. Wenn beide sich nun zusammentäten und die falsche Aufteilung in Rechte und Linke fallenließen, indem sie eine neue Aufteilung ableiten, die diesmal zwischen Gebildeten und Ungebildeten unterscheidet, dann würden sie die Vorherrschaft der spekulierenden und ungebildeten Kaufmannskasten sprengen.‘
Aus diesem lateinamerikanischen Befreiungsnationalismus könnten auch deutsche Nationalisten in ihrer politischen Praxis in Deutschland Schlußfolgerungen ziehen.“

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Rezensionen bis 2008:


Revolte gegen die moderne WeltordnungVision Eurasien