Buchautoren des REGIN-VERLAGs

in alphabetischer Reihenfolge

Wolfgang Bendel (geb. 1957)

Schon als Kind von einer Faszination für Südamerika erfüllt, lernte Bendel bereits als Schüler Spanisch. Nach dem Studium in Erlangen arbeitete er u. a. in Buenos Aires/Argentinien in der pharmazeutischen Industrie. Im Laufe der Jahre bereiste er fast alle lateinamerikanischen Länder. In Salvador/Brasilien studierte er Portugiesisch, in Quito/Ekuador Spanisch. Sein starkes Interesse für das Denken Guénons und Evolas ließ ihn in seiner Wahlheimat gute Freunde finden. Seit rund zwanzig Jahren lebt und arbeitet Bendel abwechselnd im oberbayerischen Traunstein und in Südamerika, dort derzeit lokalisiert im brasilianischen Bundesstaat Bahia. — Im REGIN-VERLAG hat Wolfgang Bendel zwei Werke publiziert: als Mitherausgeber das Junge Forum 9, Terra incognita – Das andere Amerika, und als Verfasser seinen ebenso spannenden wie politischen und hintergründigen Bericht Der phantastische Kontinent: Betrachtungen aus und über Lateinamerika.

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Norbert Borrmann (1953-2016)

Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Architektur in Berlin, u. a. bei Ernst Nolte, folgte 1987 die Promotion. Neben langjähriger Tätigkeit in der Denkmalpflege wirkte und wirkt Dr. Borrmann schon seit Jahrzehnten als vielgelesener Schriftsteller. Zu seinen wichtigsten Buchveröffentlichungen gehören: Paul Schultze-Naumburg (1989), Kunst und Physiognomik (1994), Frankenstein und die Zukunft des künstlichen Menschen (2001), „Kulturbolschewismus“ oder „Ewige Ordnung“ (2009). — Im REGIN-VERLAG ist 2011 Dr. Borrmanns aufrüttelnde Monographie Warum rechts? – Vom Wagnis, rechts zu sein erschienen, die sich mit dem ideologiebefrachteten Zeitgeist auseinandersetzt und Handlungsstrategien nennt.

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Werner Bräuninger (geb. 1965)

Der freie Publizist und Essayist veröffentlicht seit vielen Jahren Bücher zum Themenfeld des Nationalsozialismus und insbesondere zur systemimmanenten Opposition und zur „Inneren Emigration“ im nationalsozialistischen Staat. Kritiker haben wiederholt Bräuningers solide Quellenkenntnis, seine Unvoreingenommenheit dem Forschungsgegenstand gegenüber und die Behutsamkeit seiner Schlußfolgerungen hervorgehoben. Zu seinen wichtigsten Buchveröffentlichungen gehören: Hitlers Kontrahenten in der NSDAP (2004), „Ich wollte nicht daneben stehen…“: Lebensentwürfe von Alfred Baeumler bis Ernst Jünger (2006) und Odeonsplatz – Der Aufstieg eines Unbekannten (2011). — Im REGIN-VERLAG erschien 2012 Werner Bräuningers fulminanter Großessay Feldherrnhalle: Triumph und Untergang 1935–1945, der sich mit dem Aufstieg und Fall der Erscheinung Hitler befaßt.

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Corneliu Zelea Codreanu (1899–1938)

Codreanu (eigentlich Zelea-Codreanu) studierte in Rumänien, Deutschland und Frankreich Jura. Auf der Universität kam er mit dem Gedankengut insbesondere der Professoren Alexandru C. Cuza und Nae Ionescu in Kontakt. Codreanu engagierte sich politisch und wurde bald als ein Volksführer begriffen. 1927 gründete er die „Legion Erzengel Michael“ — einen elitären rumänischen Orden, die streng asketisch lebte und für ein christliches Rumänien sowie gegen dessen Bolschewisierung kämpfte —, 1930 die „Eiserne Garde“ — eine offenere Dachorganisation, die für die gleichen Ziele eintrat. Codreanu wurde 1938 ermordet. — Im REGIN-VERLAG ist das Handbuch für die Nester (rumän. 1933) im Jahre 2006 erstmals auf Deutsch erschienen. Es war als Vademekum für Legionäre und Gardisten gedacht, gestattet aber vor allem einen Einblick in die Glaubenswelt und Spiritualität der Legionäre.

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Sergio Fritz-Roa (geb. 1975)

Der chilenische Schriftsteller und Esoteriker folgt der traditionalen Schule René Guénons und Julius Evolas und gibt seit 1999 die traditionale Zeitschrift Bajo los Hielos heraus. Als Dozent lehrte Fritz-Roa Vergleichende Religionswissenschaften, seine Forschungsschwerpunkte sind alchemistische Symbolik und Tempelritter. Zu Autoren der Phantastischen Literatur entfaltete Fritz-Roa eine reiche Vortragstätigkeit. Überdies war er eng mit dem bedeutenden chilenischen Literaten Miguel Serrano befreundet, auf den er einen Nachruf verfaßt hat. Im Zentrum von Fritz-Roas Werk steht der Mensch und sein Verhältnis zu dem großen Mysterium. — Im REGIN-VERLAG erschien 2013 Fritz-Roas Buch über H. P. Lovecraft Jenseits des Abgrunds. Die Veröffentlichung in deutscher Sprache von Fritz-Roas Buch über Miguel Serrano, Der mit Kalki ritt: Eine Hommage an Miguel Serrano und sein Werk, wird ebenfalls in Kürze erfolgen.

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Eric Fröhlich (geb. 1981)

ist als freier Publizist und Wirtschaftskaufmann tätig. — Im REGIN-VERLAG hat er 2013 gemeinsam mit Benedikt Kaiser die wissenschaftliche Studie Phänomen Inselfaschismus: Blackshirts, Blueshirts und weitere autoritäre Bewegungen in Großbritannien und Irland 1918–1945 veröffentlicht.

Jakob Wilhelm Hauer (1881–1962)

Nach dem Studium in Tübingen und Oxford sowie einem Aufenthalt in Indien promovierte und habilitierte sich Hauer und erhielt 1927 einen Lehrstuhl für Allgemeine Religionsgeschichte und Indologie an der Universität Tübingen. Hauer löste sich immer mehr von der ev. Kirche und suchte auch persönlich stärker nach einer vorchristlichen, indogermanischen Frömmigkeit. Von 1934 bis 1936 leitete er die Deutsche Glaubensbewegung. Nach dem Zweiten Weltkrieg wirkte Prof. Hauer noch anderthalb Jahrzehnte lang als Privatgelehrter. — Im REGIN-VERLAG ist bereits Hauers Frühwerk Werden und Wesen der Anthroposophie in Neuauflage erschienen, das sich kritisch mit der Lehre Rudolf Steiners auseinandersetzt. Die Neuherausgabe einer weiteren Schrift Hauers befindet sich in Vorbereitung.

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Daniel Heintz (geb. 1979)

Der Geschichtswissenschaftler hat sich durch zahlreiche Veröffentlichungen zu zeitgeschichtlichen Themen einen Namen gemacht. Heintz gilt als Experte für die Geschichte der Tierschutzes in Deutschland und hat hierzu 2008 eine grundlegende und umfangreiche Monographie veröffentlicht: Tierschutz im Dritten Reich. — Im REGIN-VERLAG erschien die Studie „Größte Zumutung...“ – Vergehen gegen die historische Wahrheit, die akribisch die Vorkommnisse im Polenfeldzug 1939 untersucht. Dieses Werk erntete großes Kritikerlob und liegt seit Februar 2009 in dritter Auflage vor.

Benedikt Kaiser (geb. 1987)

Studium der Politikwissenschaft mit europaspezifischer Ausrichtung an der Universität Chemnitz (M. A.). Seine Schwerpunkte sind Themen der Faschismus- und Totalitarismus-Forschung, und er publiziert insbesondere zu den Themenkomplexen Paneuropa-Ideen, europäische Faschismen sowie Intellektuelle im Umfeld autoritärer Bewegungen und Parteien. — Im REGIN-VERLAG veröffentlichte er 2011 die wissenschaftliche Monographie Eurofaschismus und bürgerliche Dekadenz über Pierre Drieu la Rochelle in der renommierten Reihe „Kieler Ideengeschichtliche Studien“. — Überdies hat Kaiser gemeinsam mit Ko-Autor Eric Fröhlich 2013 die grundlegende Studie Phänomen Inselfaschismus: Blackshirts, Blueshirts und weitere autoritäre Bewegungen in Großbritannien und Irland 1918–1945 vorgelegt.

Dschunju Kitajama (1902–1962)

begann 1924 sein Studium der Philosopie in Heidelberg u. a. bei Edmund Husserl und promovierte bei Karl Jaspers über die Metaphysik des Buddhismus. Von 1936 bis 1944 war Kitajama japanischer Assistent am Japaninstitut und Stellvertretender Leiter, 1944/45 Ordinarius und Direktor des Ostasieninstituts der Karls-Universität Prag. Der buddhistische Mönch arbeitete eng u. a. mit dem Indologen Johannes Nobel zusammen. — Im REGIN-VERLAG ist Prof. Dr. Kitajamas Buch Der Geist der Samurai erschienen, das dem Element des Heroischen in Japan gewidmet ist.

Sebastian Maaß (geb. 1981)

Studium der Politik-, Erziehungs- und Geschichtswissenschaften in Konstanz und Tübingen mit den Schwerpunkten Neuere Ideen- und Philosophiegeschichte, umfassende Forschungstätigkeit insbesondere zu den Themenkomplexes der Konservativen Revolution (KR) und der Neuen Rechten. Maaß' grundlegende Studie über Leben und Werk des konservativen Revolutionärs Edgar Julius Jung ist 2009 unter dem Titel Die andere deutsche Revolution in der akademischen Reihe „Kieler Ideengeschichtliche Studien“ (KIGS) als erster Band erschienen und hat weite Aufmerksamkeit erregt. Die Folgepublikationen über Arthur Moeller van den Bruck, Kämpfer um ein drittes Reich (KIGS 2), und Othmar Spann, Dritter Weg und wahrer Staat (KIGS 3), erschienen 2010. Eine Monographie über den konservativen Revolutionär Wilhelm Stapel, Starker Staat und Imperium Teutonicum (KIGS 4), folgte 2011. Mit der grundlegenden universitären Studie über Die Geschichte der Neuen Rechten in der Bundesrepublik Deutschland betritt Maaß wissenschaftliches Neuland.

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Günter Maschke (geb. 1943)

Nach einer dem Marxismus gewidmeten Jugend löste sich von seinen linken Idealen und wurde nach einer journalistischen Karriere bei der FAZ sukzessive zu einem der bedeutendsten Denker der Neuen Rechten. Der sich heute als reaktionär verortende Maschke ist durch ein reichhaltiges publizistisches Engagement in Erscheinung getreten: Seine Übersetzungen aus dem Spanischen halfen, Denker wie Juan Donoso Cortés und Nicolás Gómez Dávila in Deutschland bekannter zu machen, und als Kenner des Werkes von Carl Schmitt genießt Günter Maschke internationale Reputation. — Im REGIN-VERLAG ist 2011 der von Sebastian Maaß herausgegebene Interviewband „Verräter schlafen nicht“ erschienen.

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Claudio Mutti (geb. 1946)

Studium der Altphilologie, der finno-ugrischen Philologie und des Rumänischen, umfassende Forschungstätigkeit insbesondere zu den Themenkomplexen der Integralen Tradition sowie der Legion Erzengel Michael („Eiserne Garde“). Er ist Verfasser von mehr als 20 Monographien in Italienisch, viele seiner Werke wurden in weitere west- und osteuropäische Sprachen übersetzt; in dem von ihm gegründeten Verlag „Edizioni all'Insegna del Veltro“ sind zahlreiche bedeutende Studien erschienen. — Im REGIN-VERLAG erscheint 2009 Prof. Muttis Werk Mircea Eliade und die Eiserne Garde, das einem der international bedeutendsten Wissenschaftler und Literaten des 20. Jahrhunderts sowie seinen renommiertesten intellektuellen Weggefährten gewidmet ist.

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Raphael

Der traditionale Weisheitslehrer Raphael lebt und lehrt in Rom, wo sich sein Âshram Vidyâ befindet. Der Verfasser zahlloser Bücher ist seinem deutschen Publikum durch die hervorragenden Übersetzungen von Beate Schleep bekannt. Seine Bücher verschmelzen insbesondere die indische Weisheitslehre des advaita, der „Nicht-Zweiheit“, in fruchtbringender Weise mit der Philosophie Platons, widmen sich darüber hinaus aber auch etwa der hermetischen Lehre der Alchimie oder der Kabbala. — Der REGIN-VERLAG hat Raphaels spirituelles Buch Welche Demokratie?: Hinweise für eine gute Regierung verlegt, in dem untersucht wird, wie Regierung und Gesellschaft beschaffen sein müssen, damit der Mensch sein wahres Selbst verwirklichen kann.

Oliver Ritter (geb. 1960)

Nach dem Studium der ev. Theologie bekleidete Ritter kein kirchliches Amt. Statt dessen unternahm er zahlreiche Studienreisen — unter anderem spürte er den Katharern nach — und wirkte als freier Schriftsteller, Maler und Bildhauer. Seine Werke spiegeln die Auseinandersetzung mit religiöser Überlieferung sowie insbesondere der Integralen Tradition, die Ritter — schon in seiner Jugend an Evolas stringentem Denken geschult — von der eigenen, stets unkonventionellen Warte aus betrachtet. — Im REGIN-VERLAG sind zwei Novellen von Oliver Ritter erschienen, Fiume oder der Tod und Ein Tag im Leben des Julius Evola, in denen Ritter mit immenser Sprachkraft D’Annunzio und Evola mitsamt ihren lebenshistorischen Hintergründen zum Leben erweckt.

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Friedrich Romig (geb. 1926)

Dozent für Volkswirtschaftstheorie und Volkswirtschaftspolitik in Wien, Graz und Aachen. Der Schüler seines Habilitationsvaters Walter Heinrich ist ein Enkelschüler von Othmar Spann, dem Begründer der Ganzheitslehre. Dr. Romig veröffentlichte über 250 wissenschaftliche Arbeiten und Rezensionen und steuerte Beiträge zu vielen Festschriften bei. Zu seinen vielbeachteten Büchern gehörte u. a. Die Rechte der Nation (2002); überdies war Romig einer der Hauptmitarbeiter am Lexikon des Konservatismus (1996). Während der EU-Beitrittskampagne 1992–1994 war er Europabeauftragter der Diözese St. Pölten und Mitglied der Europakommission der Österreichischen Bischofskonferenz. 1975 wurde Romig das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. — Im REGIN-VERLAG ist 2011 Romigs Aufsatzband Der Sinn der Geschichte mit einem Vorwort von Prof. Ernst Nolte erschienen.

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Gerhard Rosenkranz (1896–1983)

Studium der Theologie, hierbei deutliche Beeinflussung durch Rudolf Otto, anschließend zehn Jahre lang als Pfarrer tätig. Ab 1931 Leiter der Deutschen Ostasien-Mission, promovierte Rosenkranz 1935 mit der Studie Der Heilige in den chinesischen Klassikern. 1938 erschien seine Habilitationsschrift Die älteste Christenheit in China in den Quellenzeugnissen der Nestorianer-Texte der Wang-Dynastie, 1938/39 führte ihn eine Studienreise nach China, Korea und Japan, im Anschluß daran nahm er einen Lehrauftrag an der Universität Heidelberg für Religions- und Missionswissenschaft wahr. Im Dritten Reich erhielt Rosenkranz zeitweise reichsweit Vortragsverbot. 1948 übernahm er in Tübingen den ersten bundesdeutschen Lehrstuhl für Missionswissenschaft. — Im REGIN-VERLAG wurde Prof. Rosenkranz’ grundlegendes Werk über die japanische Nationalreligion neu aufgelegt: Shintô – Der Weg der Götter.

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Hans-Dietrich Sander (geb. 1928)

Studium der Theologie, Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie. Nach jugendlichem Bekenntnis zum Kommunismus brach Sander 1957 mit dieser Ideologie. 1969 bei Hans-Joachim Schoeps über Marxistische Ideologie und allgemeine Kunsttheorie promoviert, wandte sich Dr. Sander nicht zuletzt unter dem Einfluß des Staatsrechtlers Carl Schmitt rechtskonservativen Auffassungen zu. In den 1990ern gab Sander das Periodikum Staatsbriefe heraus, das rasch zu einem Geheimtip für nonkonforme intellektuelle Publizistik wurde, den Herausgeber aber auch bald politischer Verfolgung aussetzte. — Im REGIN-VERLAG ist der von Sebastian Maaß herausgegebene Gesprächsband „… im Banne der Reichsrenaissance“ erschienen, in dem Dr. Sander Fragen zu seinem Leben und Denken beantwortet.

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Savitri Devi (1905–1982)

Im französischen Lyon unter dem Namen Maximine Portaz geboren, studierte die junge Frau Philosophie und Chemie und schloß mit einer Promotion in Philosophie ab. Reisen führten Dr. Portaz nach Palästina, Griechenland und schließlich Indien, wo sie sich Mitte der 1930er Jahre niederließ und wo ihr der Künstlername „Savitri Devi“ gegeben wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte sie nach Europa zurück, reiste viel und schrieb zahlreiche Bücher. Savitris philosophisches Denken rekurriert auf antike und archaische sowie auf indische Vorstellungen, insbesondere verquickt es die Lehre von den Zeitzyklen mit der des Kulturheros. Das entschiedene Eintreten Savitri Devis für den Nationalsozialismus hat eine vorurteilsfreie Würdigung ihres kulturphilosophischen Werkes bisher verhindert. — Im REGIN-VERLAG erschienen anläßlich des 100. Geburtstages der „west-östlichen Denkerin“ ihr bildgewaltiger indischer Reisebericht Der Lotosteich: Eindrücke von Indien als Schmuckausgabe sowie ihr utopisch-philosophisches Hauptwerk Angeklagt: der Mensch erstmals auf Deutsch.

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Frithjof Schuon (1907–1998)

Als Kind deutscher Eltern in der Schweiz geboren, entwickelte der junge Schuon schon früh ein Interesse für das Religiöse, was zu einer intensiven Beschäftigung mit den Fragen der philosophia bzw. religio perennis führte. Zeitweise Schüler von René Guénon, ist der Religionsphilosoph und Orientalist heute — neben etwa Julius Evola, Titus Burckhardt, Ananda Kentish Coomaraswamy und Seyyed Hossein Nasr — weltweit als einer der Hauptvertreter der Traditionalistischen Schule bekannt, die die Einheit aller wahren Religionen lehrt. — Im REGIN-VERLAG erscheint eines der wichtigsten Bücher des international bekannten Denkers, Kaste und Rasse im Lichte der Sophia perennis, erstmals in deutscher Sprache.

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Oswald Spengler (1880–1936)

Der Geschichtsphilosoph Oswald Spengler, weltberühmt geworden durch sein zweibändiges Hauptwerk Der Untergang des Abendlands (1918/22), gilt als Klassiker der Zivilisationskritik. In der Weimarer Republik der Konservativen Revolution nahestehend, verweigerte sich Spengler im Dritten Reich der Staatsdoktrin, die seinem Denken widersprach, und wurde aus dem öffentlichen Diskurs ausgegrenzt. Ironischerweise setzte im Nachkriegsdeutschland jedoch keine Spengler-Renaissance ein, vielmehr wurde ihm sein Antiegalitarismus zum Vorwurf gemacht. Als Zyklentheoretiker steht Spengler in einer Reihe mit Persönlichkeiten wie Platon, Cicero, Tacitus, Varro, Francis Bacon, Giambattista Vico, Friedrich Schiller, Hegel, Görres, Ernst von Lasaulx u. v. a. — Im REGIN-VERLAG sind 2013 die von Martin Falck meisterhaft eingeleiteten wichtigsten Aufsätze des Denkers in einem Band erschienen, Zyklen und Cäsaren, großteils seit Jahrzehnten zum ersten Male wieder zugänglich gemacht.
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Mircea A. Tămaş (geb. 1949)

In Temeschwar (Timișoara)/Rumänien geboren, promovierte Tămaş in einem naturwissenschaftlichen Studiengang. Später lehrte er zunächst an der Universität von Temeschwar und arbeitet heute noch im Centennial College in Toronto/Kanada. Prof. Dr. Tămaş hat zahlreiche Bücher und Aufsätze zur Integralen Tradition im Sinne René Guénons veröffentlicht. In seinem eigenen Verlag, „Rose-Cross Books“, sind bedeutende Studien zur Tradition in englischer und rumänischer Sprache herausgekommen. — Im REGIN-VERLAG ist im Herbst 2011 Professor Tămaş' Buch Agartha – Das unsichtbare Zentrum in Transsylvanien, das bereits international Beachtung gefunden hat, erstmals auf Deutsch erschienen. Des weiteren befindet sich die Publikation des grundlegenden Werkes The Ever-Lasting Sacred Kernel in Vorbereitung.

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Carlo Terracciano (1948–2005)

Studium der Politikwissenschaft in Italien, Abschluß mit Promotion. Dr. Terracciano publizierte zahllose Aufsätze und eigene Bücher, sein Hauptthemenschwerpunkt war Geopolitik. Als einer der herausragenden Vertreter der eurasischen Idee im Westen gab Dr. Terracciano zuletzt die italienische Schriftenreihe Eurasia – Rivista di studi Geopolici heraus. — Im REGIN-VERLAG ist Dr. Terraccianos politisch-kulturphilosophische Streitschrift Revolte gegen die moderne Weltordnung erschienen, in der der Autor unter Wiederaufnahme der Gedanken Julius Evolas die Zwangslage der westlichen Welt des frühen 21. Jahrhunderts analysiert und Auswege weist. — Der Schrift ist ein äußerst umfangreiches erklärendes Nachwort des Übersetzers Martin A. Schwarz beigegeben, die wesentlich erweiterte zweite Auflage enthält darüber hinaus Terraccianos erstmals auf Deutsch vorliegende Würdigung des eurasischen Vorkämpfers Jean Thiriart.

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